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Test: SingStar: Ultimate Party für Playstation 4 im Review

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und das gleiche gilt auch für den Musikgeschmack. Nichtsdestotrotz erfreut sich das Spiel „SingStar: Ultimate Party“ für die Playstation 4 größter Beliebtheit.

Was erwartet den Spieler?

Als potentielles musikalisches Nachwuchstalent kann man aus insgesamt 30 Songs wählen, darunter z. B. „Bück dich hoch“ von Deichkind, „Tage Wie Diese“ von den Toten Hosen und nasal gesungene Songs wie „Klar“ von Jan Delay. Was dabei auffällig ist: Alles deutsch? Natürlich sind nicht alle Songs auf der Disk deutsch, aber immerhin genau die Hälfte. Das muss kein Manko sein, kann aber, obschon sich auch wirklich gute englische Titel wie „Counting Stars“ von One Republic und „Can’t Get You Out Of My Head“ von Kylie Minogue darauf wiederfinden. Trotz der tollen Titel, rechnet Sony mit Altbekanntem ab, sehr zur Enttäuschung alter SingStar-Liebhaber.

Sparen, sparen, sparen!

Auch Sony ist offensichtlich der Meinung, dass man es sich nicht auf Lebenszeit vorbehalten kann, alte Gewohnheiten in jedes neue Spiel zu pressen und so finden sich einstige Gimmicks, die ein jeder Spieler seit der Veröffentlichung des ersten SingStar-Teils kannte und liebte, im neuen „SingStar: Ultimate Party“ nicht mehr wieder. Die Option, drei Schwierigkeitsgrade einzustellen beispielsweise, hat es nicht auf die neue Disc geschafft und auch nette Spielereien wie „Gib das Mikro weiter“ sucht man in diesem Spiel vergeblich. Wo man vorher – alte Hasen werden es noch kennen – bei jedem Song maximal 10.000 Punkte erreichen konnte, kann man jetzt mit jedem gesungenen Lied Erfahrungspunkte sammeln. Doch ist Sony durch das Kappen dieser Features „erwachsener“ geworden? Sollte Sony mit „SingStar: Ultimate Party“ auch eine größere Masse Erwachsener ansprechen, so gibt es trotzdem eine Gruppe Menschen, die sie verärgert haben dürften.

Probleme mit dem Übertragen alter Songs?

Bevor „Ultimate Party“ für die PS4 erschien, haben viele User fleißig Songs für ihre Karaoke Abende runtergeladen und dafür auch nicht gerade wenig Geld abgedrückt. Das Problem: Das neue System führt bei einigen dieser „Downloader“ dazu, dass sie ihre runtergeladenen Songs nicht mehr in der Spiele-Bibliothek finden – sie sind spurlos verschwunden. Immerhin verspricht Sony Besserung und natürlich, dass die Songs bald wieder auftauchen werden. Einen klaren Vorteil hat das Spiel gegenüber seinen Vorgängern jedoch.

Kompatibilität

Das Spiel gekauft und zuhause festgestellt, dass man das Mikro vergessen hat? Wer nach der Disc an sich das wichtigste Zubehör zum Spiel vergessen hat, muss sich nicht ärgern. Das Originalmikro funktioniert via USB-Anschluss und das bedeutet, dass auch jedes beliebige andere Mikrofron mit USB-Anschluss für die PS4 genutzt werden kann. Dafür herhalten können z. B. die alten SingStar-Mikros oder sogar das Mikro von der Wii U-Konsole. Selbst manche Handys können als Mikrofon für das Spiel fungieren.
Kleiner Tipp: Wer den beliebten Playstation Klassiker auch mal auf dem PC testen möchte, der kann auf die PC-Alternative mit dem Namen „Ultrastar“ zurückgreifen.

Fazit:
Sehr bedauerlich ist der Wegfall alt bekannter Features mit denen Sony in seinen SingStar-Spielen doch immer für sehr viel Wirbel gesorgt und das Spiel zu dem gemacht hat, was es letztendlich sein soll: Ein Partyspiel. Nichtsdestotrotz dürfte in der Playlist für jeden der ein oder andere Song für schöne, gemeinsame Karaoke Abende dabei sein.

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